staatsschutzgesetz

Offener Brief an ÖVP Klubsekretär Reinhold Lopatka

Von einem Besucher unserer Facebook-Seite haben wir gestern folgende Nachricht, in Bezug auf die jüngsten Twitterpostings von ÖVP Klubobmann von Reinhold Lopakta, mit der Bitte um Veröffentlichung erhalten:

Lopatka1Quelle: https://twitter.com/reinholdlopatka/status/665418555161210881

Sehr geehrter Herr Lopatka,

„ich habe meinen Kalender verloren und leider sind nun alle meine Termine weg. Nun wollte ich Sie fragen, ob Sie mir eine Kopie zusenden können.“

So oder so ähnlich könnten unsere Anfragen in Zukunft an Sie lauten und das ist wohl der einzige Nutzen, den wir aus Ihren Überwachungsplänen ziehen können.

Quelle: https://mobile.twitter.com/ReinholdLopatka/status/665430674564915200Quelle: https://mobile.twitter.com/ReinholdLopatka/status/665430674564915200

Ich finde es eine Frechheit ein so schreckliches Attentat für Ihre Zwecke zu missbrauchen, das grenzt schon an FPÖ- Methodik. Jeder von uns wird von Ihnen pauschal kriminalisiert, nur dass Sie Ihren Überwachungswahn Genüge tun können. Mehr Überwachung schafft nicht mehr Sicherheit. Man sieht dies ja am Beispiel von Frankreich. Die Gesetze dort erlauben viel mehr Überwachung und trotzdem konnte so etwas Schreckliches passieren.

Es ist Zeit für ein Umdenken. Sie sollten nicht alle überwachen, sondern die Richtigen. Am Ende würde ich Ihnen gerne noch einen Satz mit auf den Weg geben: „Wer alles sammelt,der findet am Ende nichts mehr.“

Mit freundlichen Grüßen,

Manuel Graf

 

 

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